Ausbildung in der Gastronomie – Soll ich oder soll ich nicht?

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Knochenjob, schlechte Arbeitszeiten, unterirdische Bezahlung. Das sind die Vorurteile, die Beschäftigungsverhältnissen in der Gastronomie anhaften. Leider auch nicht ganz zu Unrecht. Für einen Studentenjob, bei dem man gelegentlich und zeitlich flexibel einen schnellen Euro verdienen will, mag das noch verkraftbar sein, aber soll man in dieser Branche wirklich seine Karriere planen?

 

Trennt man sich einmal von der Vorstellung eines Aushilfsjobs in einer Schmuddelkneipe, so eröffnen sich gleich andere Möglichkeiten. So bietet die Gastronomie eine Vielzahl interessanter und auch lukrativer Jobs an. Fachkraft in einem renommierten Hotel oder Restaurant, Hoteldirektor(in), Chefkoch, Management im Bereich Food & Beverage, klingt schon mal ganz gut?! Wie in anderen Branchen auch, hängt es allerdings auch ein Stück weit von einem selbst ab, wo man letztendlich landet. Eine solide Ausbildung in einem ordentlichen Betrieb ist schon einmal eine gute Grundlage. Durch den Besuch einer Hotelfachschule, Fachhochschule oder sogar einer Universität kann man seinen Marktwert weiter steigern. Wer einen Auslandsaufenthalt nicht scheut hat auf jeden Fall gute Karten im Berufsleben. Wem ein Beruf in der Gastronomie Spaß machen würde, sollte sich also nicht gleich von dem schlechten Image abschrecken lassen. Ein guter Karriereplan, den man mit Fleiß und Engagement verfolgt führt auch in der Gastronomie zum Ziel.

Text: Markus Brixius Bild: Thomas Bethge