Der Realitätscheck: Gute Idee – Schlechte Idee

Realitätscheck

Die eigenen Ideen findet man in der Regel ganz hervorragend. Das heißt allerdings nicht, dass auch der Rest der Menschheit diese Ideen
unbedingt prickelnd finden. Das ist in der Regel kein Problem, wenn es sich bei dem Einfall nicht gerade um eine Geschäftsidee handelt. Geschäftsideen sollten nämlich zum einen stichhaltig sein und zum anderen die Menschen begeistern, die künftig ihr Geld für diese Idee ausgeben sollen. Deshalb ist es so wichtig vor der Eröffnung eines Betriebes den Realitätscheck zu machen.

Die wichtigsten Fragen sind dabei:

• Besteht überhaupt eine Nachfrage nach meiner Idee?
• Ist der Standort für die Umsetzung meiner Idee geeignet?
• Liege ich mit meinem Konzept im Trend?
• Gibt es in der Nähe Mitbewerber?
• Leben meine Mitarbeiter das Konzept?
• Kenne ich mich überhaupt genügend in der Branche aus?
• Zeigt mein Konzept Alleinstellungsmerkmale auf?

Wer diese Checkliste sorgfältig abarbeitet, kommt des Pudels Kern schon ein Stückchen näher.
Da man unter Umständen dazu neigt oben genannte Faktoren eventuell positiver zu beurteilen als sie sind, ist es unverzichtbar Dritte in die Analyse der Wirtschaftsfaktoren einzubeziehen. Gute Quellen sind Freunde, Bekannte, Brancheninsider, fremde Leute am Standort oder sogar externe Berater.

Kommt man letztendlich zu einem positiven Ergebnis, kann man loslegen. „Volle Kraft voraus“ heißt ab sofort das Motto. Jetzt sind Mut und Durchhaltevermögen gefragt und natürlich muss auch das Konzept ab dem ersten Tag gelebt werden.

Text: Markus Brixius Bild: Fotolia/seeyou|c. steps