Die Steckrübe – Die ostpreussische Ananas

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Seit dem berüchtigten Steckrübenwinter während des Ersten Weltkrieges dienten Steckrüben nach einer schlechten Kartoffelernte häufig als letzte Nahrungsreserve. Das gelbliche Gemüse, das bis dahin vorwiegend als Viehfutter benutzt wurde, ist sehr vielseitig einsetzbar und wurde sogar als Kaffeeersatz geröstet.

Steckrüben sind sehr kalorienarm und enthalten wichtige Nährstoffe. Das weißlich-gelbe Fleisch hat einen herbsüßen Geschmack und erinnert an Kohlgemüse. Beim Kochen hat die Steckrübe die Eigenschaft schnell den Geschmack der Zutaten anzunehmen. Mittlerweile ist die Steckrübe ihren Ruf als Schweinefutter oder Notnahrung los und erlebt sogar in der gehobenen Küche eine kleine Renaissance.

Text: Markus Brixius Bild: fotolia/sarsmis

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