Pastinake – Die Germanenwurzel

Pastinake

Wildtiere sind ganz wild drauf und auch dem Mensch schmeckt das Wurzelgemüse hervorragend. Die robuste Pflanze war lange Zeit auch hierzulande ein wichtiges Kulturgemüse, bis es von Kartoffeln und Karotten verdrängt wurde. Nicht nur wegen seiner Form, auch vom Geschmack her erinnert Pastinake an Karotten oder Sellerie. In der Küche findet man das Gemüse in Form von Püree, cremiger Suppe, geriebener Salat, gebraten oder gekocht auf den Tellern. Babys kommen schon früh mit Pastinakenbrei in Berührung und scheinen des süßlich-würzigen Geschmack durchaus zu würdigen. Auch zu Herstellung von Bier und Wein wurde die Wurzel verwendet. Diese Anwendung findet man heute allerdings nur noch selten. Wohingegen Pastinakensirup als Süßungsmittel oder Brotaufstrich gelegentlich noch auftaucht. Übrigens können auch die Blätter ähnlich wie Petersilie als Würzkraut verwendet werden.

Text: Markus Brixius Bild: Fotolia / Printemps