Positiv Denken – Wie der Herr, so’s Gescherr

Konzeptfabrik

Keine Angst, es folgt jetzt nicht der Vortrag eines überbezahlten Motivationstrainers, der Ihnen erzählen will, dass man mit einer Prise amerikanischem Optimismus und „Tsjakkaa, Du schaffst es!“ Mantras das ewige Glück erreicht. Alleine durch eine unbändige Geisteskraft füllt sich die Kasse eben nicht.

Vor den Erfolg hat der liebe Gott nämlich die Arbeit gestellt. Hier unterscheidet sich die Gastronomie auch nicht von anderen Handwerksbranchen. Gutes Auftreten, solide Arbeit und ein fairer Preis sind die wesentlichen Eckpunkte des Erfolgs. Aber selbstverständlich spielt auch die innere Einstellung des Chefs (oder der Chefin) eine wichtige Rolle. Der Chef geht als leuchtendes Beispiel voran, motiviert und inspiriert durch seinen Einsatz die Mitarbeiter – im Positiven wie im Negativen. Stinkt der Fisch am Kopf, stinkt es auch bald unvermeidlicherweise den Gästen. Natürlich kann kein Mensch einem solchen Anspruch immer zu hundert Prozent gerecht werden. Deshalb ist es wichtig, immer wieder gegenseitig das Gespräch zu suchen, fair miteinander umzugehen, sich immer wieder die positiven Seiten des Berufs vor Augen zu halten und auch für Ausgleich zu sorgen, indem man sich einfach auch mal eine Auszeit gönnt. So klappt es auch völlig ohne Tsjakkaa.

Text: Markus Brixius Bild: 4.1.1 © Digiwiz.se

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