Rosenkohl – Winterhart und butterzart

Rosenkohl

Jede Jahreszeit bringt ihre Früchtchen hervor. Selbst im tiefsten Winter gedeihen auf unseren Feldern schmackhafte Gemüsesorten. So auch der Rosenkohl, der wegen seiner belgischen Herkunft auch „Brüsseler Sprossen“ genannt wird.

Die kleinen grün-weißen Röschen zeichnen sich durch einen leicht bitteren Geschmack und ein insgesamt kräftiges Aroma aus. Wie es sich für eine winterharte Pflanze gehört, versorgt uns der Rosenkohl (wie andere Kohlsorten auch) in den kalten Monaten mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Mineral- und Ballaststoffen. Geernteter Rosenkohl ist per se nur ein paar Tage haltbar, lässt sich aber bis zu einem Jahr im Gefrierfach aufbewahren. Das Gemüse eignet sich bestens als Beilage zu Braten und kann sogar zu Salat hergerichtet werden. Die Garzeit für Rosenkohl von ca. 5-7 Minuten sollte nicht überschritten werden, da das Gemüse sonst schnell verkocht. Ein bisschen Butter über den Röschen zergehen lassen, frisch geriebener Muskatnuss und bei Bedarf Pinienkerne oder etwas Speck und fertig ist der Winterzauber.

Text: Markus Brixius Bild: sabino.parente / Fotolia